Tja, genau so eine 'nachhaltige Rechnung' wird z.T. in Österreich schon an manchen Edelgewässern gemacht: Ein Gewässer kaufen, indem man halt den Meistbietenden noch überbietet und dann gehört wieder so ein Kleinod einem elitären Verein, wo die Aufnahmegebühr mal eben 2500,- Euro beträgt und manche Tageskarte bis zu 500,- Euro kostet. Dafür werden dann höchstens drei Tageskarten pro Tag für eine Luxusstrecke ausgegeben und der 'Kleine Mann' hat das Nachsehen. Vereinsmitglieder sind Akademiker und Industrielle.
Ausweg ist entweder, den Verkäufer umzustimmen, dass er das Gewässer nicht zu einem höheren Preis an diese Vereinigung verkauft oder selber auch solche Preise bezahlen. Leider funktioniert die erste Möglichkeit i.d. R nicht
Ich sage nicht, dass ich dies alles gut finde. Ich sage nur, dass es eben so läuft und es ist mehr als logisch, dass die Preise für Fischwasser jenseits jeder Rentabilität steigen, denn Grund und Fischereirechte sind nun mal nicht beliebig vermehrbar.
@UR: Wenn ein Verein das Geld zum Kauf eines Fischereirechtes hat und dann ein angebotenes Gewässer wegen eines 'nicht vernünftigen Preises' nicht kauft, wird er wohl oder übel entweder nur Schrott oder gar kein Wasser bekommen. Folge wird der Mitgliederschwund und der langfristige Untergang des Vereins sein. Es muss aber das Bestreben einer Vorstandschaft sein, hier dagegen zu wirken.
Ich verstehe schon, was du meinst UR, nur wenn sich immer nur einer nicht an die Regeln der Vernunft hält, dann sind sie halt praktisch außer Kraft gesetzt und wenn man irgendwann mal ein Wasser kaufen will, muss man selber auch diese Vernunftsregeln mißachten oder man bekommt halt nix zu kaufen.