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Donnerstag, 22. Juli 2010, 17:19

Suche Pachtweiher Raum Ingolstadt

Hallo zusammen,

Ich Suche einen Weiher zum Pachten im Kreis Ingolstadt.

Jetzt wird sicher die Frage kommen wie groß etc. , größe und preis ist momentan noch uninterresant da ich um jedes Angebot froh wäre. Leider gibt es bei uns in der Gegend kaum noch Freie.

Vielen Dank im vorraus

2

Donnerstag, 22. Juli 2010, 17:38

Erstmal Herzlich Willkommen im Forum.

Bezüglich Deiner Frage..... ich schließe mich dem an, denn nach Ingolstadt hätte ich nur ca. 25 Minuten :D :D

Vielleicht finden wir beide was gemeinsam :thumbsup:
Gruss Christian

3

Freitag, 23. Juli 2010, 20:11

in Weichering bei Ingolstadt verkauft eine Fa. Stanglmeier einen Weiher 2,2ha VB 130.000.-
Da ich nicht glaube, dass der für das Geld weg geht könnte man ja mal wegen Pacht anfragen. Ansprechpartner ist Hr. Wiedemann 09443/50-230.
E-Mail: L.Wiedemann@sta-bau.de

4

Dienstag, 27. Juli 2010, 08:59

Das wären ja 5,90 Euro pro Quadratmeter -
So viel ist ein Kiesweiher nie und nimmer wert.
Und nicht vergessen: 'Auch Kiesweiher altern und verändren sich im Laufe der Zeit

5

Dienstag, 27. Juli 2010, 09:02

Das wären ja 5,90 Euro pro Quadratmeter -
So viel ist ein Kiesweiher nie und nimmer wert.
Und nicht vergessen: 'Auch Kiesweiher altern und verändren sich im Laufe der Zeit



Das ist ja noch günstig unterer Regen! Ich hab gehört das ein Gewässerbesitzer pro Quadratmeter 8 Euro möchte!
Gruss

Hugo
Jeder Tag ist ein Fischertag, aber nicht jeder Tag ist ein Fangtag!!!

6

Dienstag, 27. Juli 2010, 09:28

Ich will zwar hier nichts verkaufen, man muß aber bedenken, dass der Quadratmeterpreis den Grund und offenbar auch das zugehörige Fischereirecht beinhaltet. Sieht man beides getrennt, so wird der Preis schon wieder realistisch.
„Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.” Curt Goetz

7

Dienstag, 27. Juli 2010, 17:10

das ist ja das Problem, dass manch ein -Verein das zahlt, weil letztlich es kein Privatgeld, sondern das der Mitglieder ist.
Um das dann finanziell wieder "hereinzubekommen" werden dann Fische "nach Wunsch" gesetzt,
Hechte und Karpfen in den frisch ausgebaggerten Kiesweiher oder wie ?
Das hat nun mit nachhaltiger Fischerei wahrlich nichts mehr zu tun.

Ich bleibe dabei: So viel Geld ist kein Weiher wert.

8

Dienstag, 27. Juli 2010, 23:28

Nochmal: ist das nur das Fischereirecht oder ist auch der Grund dabei. Landwirtschaftlicher Nutzgrund (ohne Fischereirecht - nur Wiese ;) ) kostet ja schon ca. 3,50 Euro ... beim Wald kommt da noch der Bestand mit dazu und beim Gewässer kommt eben noch der Wert des Fischereirechtes mit dazu.
„Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.” Curt Goetz

9

Mittwoch, 28. Juli 2010, 19:16

eben: der Wert des Fischereirechts !
Man kann doch errechnen welche Fischbiomasse pro ha Wasserfläche abschöpfbar ist.
Da ist allerdings nicht nur Edelfisch, sondern auch Rotauge, Brachse, Barsch, Laub usw. gemeint.
Vermarkten kann man Weissfisch ja kaum.
Un nun fangt mal zu rechnen an, wie viel kg Fisch man entnehmen und vermarkten muss, bis diese Irrsinnssummen erreicht sind.
Es sind diese Unsummen die für 'Fischereirechte gezahlt werden, die eben nachhaltige _Fischerei fast unmöglich machen.

Überhöhte Preise durch überhöhte Kartenausgabe wieder reinholen zu wollen funktioniert auf Dauer nicht.
Zudem spielt diese Methode den Anglerfeinden die Trümpfe zu.

10

Mittwoch, 28. Juli 2010, 19:41

ich würde weder privat noch für einen Verein ein Gewässer kaufen, indem ich umrechne, ab wann sich die entnehmbare Biomasse rechnet. Warum muss man den
Un nun fangt mal zu rechnen an, wie viel kg Fisch man entnehmen und vermarkten muss

die Fischmasse vermarkten? Als Vereinsmitglied darf ich das überhaupt nicht. Ich fange meine Fische für den Privatverzehr und nicht zum "vermarkten".

11

Mittwoch, 28. Juli 2010, 20:36

es geht ja auch nicht um das vermarkten, sondern um die Ermittlung eines realen Preises für das Fischereirecht.
Unseriös ist, einen Preis zu zahlen, den ein Objekt nicht wert ist.
Deswegen muss man halt den Wert ermitteln.
Nur so ist das mit der Vermarktung der Biomasse Fisch zu verstehen.

Und bei Weihern muss man zudem wissen, dass man sie mit falscher Bewirtschftung auch ruinieren kann.

12

Mittwoch, 28. Juli 2010, 23:45

Nun, ich bin beim Thema Preis von Fischereirechten Realist.

Realität ist nun mal, dass Fischereirechte nicht im Überfluss da sind und wie immer regelt halt Angebot und Nachfrage den Preis. Wenn es unverkäuflich ist und er die Kohle braucht, sinkt der Preis, wenn zwei Interessenten da sind, steigt er. Dass dies manchem nicht passt, ist klar, aber deshalb wird sich an den Gesetzen der Marktwirtschaft nichts ändern.

Ich finde es zwar nicht toll, dass die Preise so steigen, aber unseriös ist das nicht. Wenn zwei oder mehr das selbe haben wollen, bekommt es normal eben derjenige, der das beste / höchste Gebot abgibt.
„Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.” Curt Goetz

13

Donnerstag, 29. Juli 2010, 08:30

nun mal gaaaaanz ruhig.
Nehmen wir an der Weiher hätte eine Produktivität von 80 kg pro ha Wasserfläche ( es gibt Kiesweiher die haben das nicht ).
2, 2 ha Wasserfläche mal 80 kg Fisch ist 176 kg.
Wenn also jeder Angler im Jahr 25 kg Fisch mitnimmt ( das ist eher niedrig gegriffen ) kann Dir die Behörde maximal 7 Jahreskarten erlauben.

Wie willst Du also diesen Kaufpreis für einen Verein rechtfertigen ?
Das genau ist es, was nachhaltige Fischerei unmöglich macht !

14

Donnerstag, 29. Juli 2010, 08:44

Alles schön und gut - aber es geht ja nicht um den rein nominellen Wert.
Ein Haus in München zu bauen ist genauso teuer, wie in der tiefsten Oberpfalz - ich spreche vom Bau! Nur kostet dort der qm Grund vielleicht 50 Euro - bei mir in der Straße aber 1.500 Euro. Da kannst du genauso fragen, ob es das wert ist.
Das regelt eben Angebot und Nachfrage.
Ich weiß schon, auf was du hinauswillst, auf die Fehlbewirtschaftung vieler Gewässer. Ich glaube aber nich, dass diese zwingend vom Kaufpreis ausgelöst wird ;-)

LG
Harry
Ich machs anders, ich verwandle Wein in Wasser.

15

Donnerstag, 29. Juli 2010, 09:39

doch, doch !!!
ein überhöhter Kaufpreis führt zur Fehlbewirtschaftung.
Wenn Du mit Nebenkosten also knapp sechs Euro pro Quadratmeter zahlst und das finanzieren musst, bist Du bei ca. 5000 € Zinsen im Jahr.
Sieben Jahreskarten. Kalkulatorisch müsste dann die Jahreskarte 700 Euro kosten.
Also wird Druck gemacht, damit mehr Karten genehmigt werden.
Dann wird Druck gemacht, dass in das Wasser Wunschfische reinkommen, obwohl der Lebensraum dafür nicht vorhanden ist.
Dann muss bei erhöhtem Raubfischbesatz Futterfischbesatz folgen und die Kette geht weiter
Das sagt doch alles über diesen Wahnsinn !!!

16

Donnerstag, 29. Juli 2010, 09:58

Wenn es um die reine Rentabilität geht, dann darf man sich weder ein Fischereirecht noch einen Wald kaufen. Mein Wald ist auch 'obby' und kostet mehr, als ich erwirtschafte. Ich verkaufe ihn aber trotzdem nicht.

Ein Ferrari müsste - stelle ich die Relation zum Kaufpreis von meinem Diesel her - Benzin produzieren, anstatt dass er welches verbraucht. Ebenso ist aber für mich eine Jahreskarte in unserem Verein nicht 'rentabel'. Ich habe sie, weil ich mir dadurch einen riesigen Gewinn an Freizeitwert erkaufe und nicht, weil ich die Menge Fisch als Gegenwert zum Kartenpreis heraushole.

Wenn man Fischereirecht nach rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten bewertet, darf man es halt nicht kaufen - und keiner wird dazu gezwungen.

Irgendwie verstehe ich dich aber schon, dass die Wasserpreise teilweise in die Höhe geschossen werden. In Bayern ist das aber im Vergleich zu Österreich noch sehr moderat ...
„Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.” Curt Goetz

17

Donnerstag, 29. Juli 2010, 10:26

Wenn es um die reine Rentabilität geht, dann darf man sich weder ein Fischereirecht noch einen Wald kaufen. Mein Wald ist auch 'obby' und kostet mehr, als ich erwirtschafte. Ich verkaufe ihn aber trotzdem nicht.

Ganz kurzes Offtopic.
Ich bewirtschafte selber Wald, aber wenn ich alles an Kosten rechne, also Kosten für Pflanzungen, Treibstoff für die Kettensägen, die Kettensägen selber, den Traktor und den Diesel dafür ebenso wie die Versicherung, meine Arbeitszeit,.. und rechne gegen was ich an für mein Holz bekomme und auch was ich jährlich von der Jagdgenossenschaft erhalte, macht mein Wald gewinn.
Gut kommt natürlich auch auf die Fläche des Waldes an, aber zu sagen Wald ist unrentabel ist falsch. Hier zählt wirklich die Größe, der Bestand und die Möglichkeiten die man beim Bewirtschaften hat.
Wenn es nur 2-3000m² sind ist es klar dass es unrentabel ist.
Bei einem Fischrecht ist es aber einfach irrsinnig so zu rechen. Auch wenn viele Vereine das leider so machen...

18

Donnerstag, 29. Juli 2010, 14:28

Der Vergleich mit dem Wald hinkt gar nicht so sehr.
Du kannst auch nicht mehr Bäume absägen, als vorhanden sind.
Ein Gewässer hat halt nun auch mal nur eine bestimmte Produktivität.
Komme mir keiner mit "zusätzlich setzen".
Wie funktioniert das beispielsweise bei Hechten ???
Können Hechte ohne Futterfische leben ?

Die Freude ein Wasser kaufen zu können, darf nicht von der Gier bestimmt werden !
Gier schaltet das Hirn aus !!!

19

Donnerstag, 29. Juli 2010, 16:21

Immer noch OT

...

Ganz kurzes Offtopic.
Ich bewirtschafte selber Wald, aber wenn ich alles an Kosten rechne, also Kosten für Pflanzungen, Treibstoff für die Kettensägen, die Kettensägen selber, den Traktor und den Diesel dafür ebenso wie die Versicherung, meine Arbeitszeit,.. und rechne gegen was ich an für mein Holz bekomme und auch was ich jährlich von der Jagdgenossenschaft erhalte, macht mein Wald gewinn.
...
Wenn ich beim Finanzamt meine Gewinn-/ Verlustrechnung vorlege, kommt jedenfalls immer ein Minus raus, wobei da nautürlich auch Abschreibungen für Maschinen beinhaltet sind.

Hast du da auch die Anschaffungskosten / Abschreibungen für die Maschinen und den Stundenlohn für die eigene Arbeit mit eingerechnet? Ein Traktor, eine Seilwinde etc. kosten alles Geld.

Meine Rechnung stellt aber auch noch einen Vergleich an, was ich aus dem Wald erwirtschafte und was bei einem Verkauf des Waldes mit dem Geld an sich nur an Zinsen zu erzielen wäre.
„Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.” Curt Goetz

20

Donnerstag, 29. Juli 2010, 17:23

Immer noch OT

...

Ganz kurzes Offtopic.
Ich bewirtschafte selber Wald, aber wenn ich alles an Kosten rechne, also Kosten für Pflanzungen, Treibstoff für die Kettensägen, die Kettensägen selber, den Traktor und den Diesel dafür ebenso wie die Versicherung, meine Arbeitszeit,.. und rechne gegen was ich an für mein Holz bekomme und auch was ich jährlich von der Jagdgenossenschaft erhalte, macht mein Wald gewinn.
...
Wenn ich beim Finanzamt meine Gewinn-/ Verlustrechnung vorlege, kommt jedenfalls immer ein Minus raus, wobei da nautürlich auch Abschreibungen für Maschinen beinhaltet sind.

Hast du da auch die Anschaffungskosten / Abschreibungen für die Maschinen und den Stundenlohn für die eigene Arbeit mit eingerechnet? Ein Traktor, eine Seilwinde etc. kosten alles Geld.

Meine Rechnung stellt aber auch noch einen Vergleich an, was ich aus dem Wald erwirtschafte und was bei einem Verkauf des Waldes mit dem Geld an sich nur an Zinsen zu erzielen wäre.

Ja bei mir is des alles eingerechnet, mach mein Steuerberater, aber es ist ja z.b so, dass man sich nicht alle Maschinen wirklich kaufen muss, oder alles selber arbeiten muss, man muss da sehr genau rechnen, was einen günstiger kommt. Ich hab nur einen kleinen Traktor, der mir aber genügt, wenn ich was schwereres brauche läuft des über den Maschinenring oder die Waldbauernvereinigung. Die Winde, der große Spalter, ein Planierschild, ein Hacker,.. schaffen wir über die Jagdgenossenschaft gemeinsam an indem jeder anteilig zur Größe des Waldes, einen Teil in einen Topf zahlt und man dann berät was wir brauchen.
So kommt dann am Jahresende ein Plus raus, das zwar nicht mehr so groß ist wie zu den Zeiten meines Vaters, aber es was willst bei den Holzpreisen machen? Den Bayerischen Staatsforsten sei dank...

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