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katjonok61

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Montag, 3. Januar 2011, 15:29

digitale Gewässerkarten für GPS Kartenplotter erstellen

Ich möchte hier meine Erfahrungen der letzten Wochen mit der Erstellung und Beschaffung von digitalen (Gewässer-) Karten wiedergeben.

Da ich mich die letzten Tage intensiv damit auseinander gesetzt und auch viel im Internet gelesen habe, einiges ausprobiert habe und auch auf etliche interessante Sachen gestoßen bin, möchte ich dies der immer größer werdenden Gemeinde der Besitzer von Echoloten mit GPS oder auch kartenfähigen GPS-Geräten zur Verfügung stellen. Vielleicht entwickelt sich daraus auch ein intensiver Erfahrungsaustausch und vielleicht hilft es auch einigen, selber gutes Kartenmaterial zu erstellen oder vorhandenes zu verbessern - soweit dies möglich und rechtlich zulässig ist.

Was ich hier nicht will: Ich will keine Anleitung oder Anregung dazu geben, irgendwelche Schutzmechanismen von gekauften und geschützten Karten zu umgehen oder zu cracken. Ich denke auch, durch die immer größer werdende Fangemeinde freier Software, freien Kartenmateriales ... hat man es eigentlich nicht mehr nötig, irgendwelches geistiges Eigentum zu klauen. Das einzige Problem hier ist, dass diese Programme und Karten- oder sonstigen Daten nicht beworben werden und so vielleicht schwieriger zu finden sind - aber sie sind da und werden ständig mehr :)
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Montag, 3. Januar 2011, 15:30

Teil I – Grundlagen

Zunächst möchte ich ein paar grundlegende Dinge und Unterschiede bei Digitalkarten zur Satellitennavigation erklären.



Rasterkarten - auch Pixelkarten genannt

Dies sind nichts anderes als mehr oder weniger gute Bilder wie Luftaufnahmen oder Satellitenaufnahmen, eingescannte oder abfotografierte Landkarten. Um sie zur Navigation brauchbar zu machen, müssen sie in einem Format vorliegen, welches das GPS-Gerät versteht. Gebräuchlich sind hierbei u.a. die Bildformate JPG und PNG, jeweils ergänzt um eine kleine, zu jedem Bild gehörige Textdatei. Diese enthält, mit einem Editor betrachtet, nichts weiter als die Bildgröße in Pixel und die Geokoordinaten der Eckpunkte oder von Bezugspunkten. Diese Karten finden bei manchen GPS-Handgeräten und häufig bei Smartphones oder PDAs mit entsprechender Software verwendung. Ihr Nachteil ist, dass die Genauigkeit stark von der Auflösung der verwendeten Bilder und der Kalibrierung der einzelnen Kartenkacheln abhängt. Der größte Nachteil ist, dass diese Karten in sehr guter Auflösung bereits bei kleineren Bereichen mehrere hundert MB groß sind. Mit Satelliten- oder Luftbildaufnahmen hat man aber ein fotorealistisches Bild von der Gegend und seinem Standort. Die mir bekannten GPS-Kartenplotter und GPS-Echolote können mit diesem Kartenformat nicht umgehen. Auf meinem früheren PDA und später auf meinem Smartphone habe ich diese Karten mehrere Jahre mit dem Shareware-Programm Glopus eingesetzt.



Vektorkarten

Diese Kartenart ist im einfachsten Fall eine Datei im Textformat und mit einem einfachen Editor les- und editierbar. Bei dieser Kartenart sind die einzelnen Elemente wie Straßen, Flüsse und Seen, Wälder, Tiefenlinien oder einzelne Punkte etc. über ihre Koordinaten beschrieben. Vorteile dieser Vektorkarten sind, dass sie über weite Zoombereiche scharf bleiben und im Normalfall wesentlich kleinere Dateien ergeben. Im richtigen Format gespeichert, lassen sie sich ohne großen Aufwand immer wieder editieren, ergänzen, verbessern, zusammenfügen und mit anderen austauschen. Unsere Kartenplotter und Kombigeräte verwenden Vektorkarten. Nach meinen ersten Erfahrungen hat sich für mich bisher das Polish-Format (Dateiendung .mp) als universell herausgestellt. Es kann von vielen Programmen zur Nachbearbeitung gelesen werden, kann von Programmen auch aus einzelnen Teilen zu einer einzigen Karte zusammengefügt werden und es lässt sich praktisch per Mausklick ins richtige Format für Lowrance & Eagle Geräte (Dateiendung *.lcm) exportieren. Die im Polish-Format gespeicherten Karten(teile) sollte man nicht löschen. Diese lassen sich immer wieder öffen, bearbeiten und zu einer großen Karte kombinieren. Das Lowrance-Kartenformat ist da eher eine Einbahnstraße und lässt sich zumindest mit Free- und Sharewareprogrammen nicht mehr öffnen.



Kartenbezuggsystem - Kartendatum - geodätisches Datum

Zum Kartenthema möchte ich - weil es sehr wichtig ist - nicht unerwähnt lassen, dass es verschiedene Kartendatums bzw. Kartenbezugssysteme gibt. Das inzwischen weltweit und auch in Deutschland gebräuchlichste ist das WGS 84 System (World Geodetic System 84). Es ist im Gegensatz zu manchen anderen Systemen weltweit einsetzbar. GPS-Geräte können meist mit einer Vielzahl von verschiedenen Bezugssystemen umgehen, müssen jedoch für das verwendete Kartenmaterial hierzu jeweils auf das richtige Bezugssystem eingestellt werden. Der Hintergrund dafür ist ganz einfach, dass die Erde weder eine Scheibe, noch eine Kugel ist, sondern eher ein Elipsoid und vielleicht noch treffender die Form einer Kartoffel hat.
Da für mich, wie wahrscheinlich für die meisten das Wissen, dass dies so ist ausreicht, möchte ich an dieser Stelle für die Interessierten lediglich noch beispielhaft auf zwei weiterführende Seiten verlinken:

http://www.kowoma.de/gps/geo/mapdatum.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Geod%C3%A4t….C3.96sterreich
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Montag, 3. Januar 2011, 15:32

Teil II – Beschaffung von Programmen und Daten

In diesem Teil geht es um die 'Werkzeuge' zur Kartenerstellung. Ich bevorzuge, wo es geht, Free- oder Shareware-Programme und davon gibt es manchmal mehr und bessere, als man auf den ersten Blick vermutet. Die Kartenerstellung läuft in drei Schritten ab, nämlich im Erfassen der Gewässerumrisse und Tiefenlinien, im Nach- oder Weiterbearbeiten bzw. konvertieren und letztlich im Berechnen und umwandeln in das Format, welches dann der Kartenplotter lesen kann.

Für die Erstellung von Umrisslinien eines Gewässers bieten sich zum einen ein GPS an, mit dem man die Umrisslinien in Natura nachfährt oder nachgeht. Dies kommt vor allem bei kleinen Gewässern in Frage. Die inzwischen wohl gebräuchlichste Art hierzu wird aber sein, die Umrisslinie des Gewässers mit Google Earth nachzuzeichnen.

Google Earth speichert diese gezeichneten Pfade als Aneinanderreihung einzelner Geokoordinaten im Format *.kml oder *.kmz ab, wobei *.kmz nur die gezippte Form dazu ist und mit einem Komprimierungsprogramm geöffnet werden kann. Google Earth ist in der völlig ausreichenden Grundform Freeware.



Als nächstes braucht man - zumindest irgendwann - ein Programm, welches diese Pfade in ein anderes der vielen gebräuchlichen Formate umwandeln kann. Ich verwende dafür die Freeware Routeconverter, die es inzwischen in einer Form für 32-bit-Betriebssysteme und einer für 64-bit-Betriebssysteme gibt. Route-Converter kann eine Vielzahl von Formaten konvertieren, daneben aber auch einzelne Dateien zu einer größeren zusammenfügen und auch Routen grafisch auf verschiedenen Karten oder Luftbildaufnahmen anzeigen, diese Routen umkehren und noch einiges mehr. Seltsamer Weise läuft bei mir auf einem 64-bit Windows 7 die Version für 64-bit nicht fehlerfrei, was sich darin äußerte, dass eine Kartenanzeige nicht möglich war. Die 32-bit-Version läuft fehlerfrei (obwohl es lt. Beschreibung genau umgekehrt sein müsste). Routeconverter muss nicht installiert werden. Das Programm einfach auf dem Desktop oder einem beliebigen Verzeichnis ablegen und von dort aus starten ...



Wenn man diese beiden Programme auf seinem Rechner hat, so ist man für die Vorarbeiten bereits gerüstet. Eigentlich könnte man sogar mit Routeconverter die Gewässerumrisse zeichnen, aber mit Google Earth geht dies viel komfortabler. Weiter geht es dann mit dem eigentlichen Erstellen des Kartenmateriales.

Als eines der möglichen Programme hierzu gibt es DrDepth. Dieses Programm gibt es als Demo, die aber lediglich zum Ansehen des Programmes brauchbar ist. Fast alle benötigten Funktionen sind in der Demoversion nicht verfügbar. Das Programm ist nach einer Einarbeitung relativ einfach zielführend und bietet zudem die Möglichkeit, mit Lowrance & Eagle Kombigeräten erstellte Logdateien (Tiefe + GPS) einzulesen und zu einer Gewässerkarte oder am Bildschirm zu einem dreidimensionalen Bild umzuwandeln. Das Programm kostet in der ausreichenden Standardversion 99 Euro. Die Hilfedatei und Dokumentation ist sehr mager, aber es gibt im Internet eine sehr gute Anleitung von unserem Forumsmitglied Fliegenfisch. DrDepth arbeitet im Hintergrund mit dreidimensionalen Tiefenlinien (eigentlich Punkten) und kann dies auch so berechnen und in der Bildausgabe so darstellen. Für die Kartenausgabe auf den Kartenplotter ist diese Funktion aber entbehrlich und auch nutzlos.
Für einen kleinen See mit relativ großer Datendichte liefert DrDepth ein überragendes Ergebnis. Bei großen Seen wie dem 'bayerischen Meer' Chiemsee, wo die einzelnen Tiefenlinien von vorhandenen Gewässerkarten teils mehrere hundert Meter auseinander liegen, errechnet DrDepth mögliche Tiefenlinien. Dies konnte ich dem Programm bisher nicht abgewöhnen und man erhält so teils detailliert aussehende Kurven, wo eigentlich nur eine gezeichnete, gerade Linie war und auf der Karte sein sollte. Werden später die Datenmengen durch eigene Echolot-Logdateien ergänzt, ändert sich das natürlich zugunsten einer überragend genauen Karte.



Das zweite Programm, welches Routen einlesen und zusammenfügen und letztlich wieder als Vektorkarte für GPS-Geräte ausgeben kann, ist die Shareware GPSMapedit, oft auch kurz als Mapedit bezeichnet. Wer eine Karte auf seinem GPS-Kartenplotter haben will, wie er sie früher als Papierkarte, also als klassische Gewässerkarte hatte, für den ist das Programm richtig und mehr als ausreichend. Im Gegensatz zu DrDepth kann dieses Programm nachgezeichnete Tiefenlinien nicht interpolieren, also Zwischenwerte berechnen. Andererseits bekommt man auf seinem Plotter genau die Karte, die man gezeichnet hat und nicht irgend ein künstlich und bei fehlender Dateneingabe entsprechend fehlerhaft berechnetes Kartenmaterial. Auch wer sich für DrDepth als Kartografieprogramm entscheidet, sollte sich GPSMapedit zusätzlich auf seinen Rechner laden, zumal das Programm echten Mehrwert für manche Zwecke bietet und nicht installiert werden muss. Um GPSMapedit das Lowrance-Kartenformat *.lcm zu lernen, muss sich im Verzeichnis von GPSMapedit zusätzlich noch die Datei lcmBuilderDLL.dll befinden. Nur wenn diese Datei vorhanden und im selben Verzeichnis wie GPSMapedit ist, kann das Programm Karten für Lowrance und Eagle Kartenplotter im *.lcm-Format ausgeben.



Mit diesen Programmen sollte man prinzipiell eigene Gewässerkarten als Vektorkarten erstellen, ergänzen und dann in einem Format ausgeben können, welches man auf seinem Lowrance oder Eagle Kartenplotter oder GPS verwenden kann, insofern das GPS kartenfähig ist.


An dieser Stelle möchte ich den Hinweis anbringen, dass viele der Programme und bei speziellen Problemen weiterführenden Internetseiten englischsprachig sind. Wer nicht bereit ist, sich ggf. mit einem Wörterbuch oder einem Online-Übersetzer solche Seiten und die Handbücher der Programme durchzulesen, für den empfiehlt sich der dann einzig gangbare Weg, sich fertige käufliche Karten z.B. von Navionics für seinen Kartenplotter zu besorgen. Diese kosten zwar Geld, andere kosten dafür Unmengen an Zeit. Wer viel Glück hat, findet eine fertige Karte von seinem Gewässer im Internet, die er nur auf eine SD-Karte kopieren muss und ins Gerät einzustecken braucht ;)

Als kleiner Vorgeschmack, was später mal rauskommen könnte, hier eine Gewässerkarte von einem kleinen See in meiner Gegend, der in der Basiskarte eines Lowrance HDS Echolotes gar nicht vorhanden ist. Die Größe des Sees ist ca. 600 x 200 Meter.

Screenshot Lowrance HDS 5 - Leitgeringer See
Der oben beschriebene Unterschied der Darstellung ist in den beiden Screenshots deutlich erkennbar. DrDepth berechnet aus den eingegebenen Tiefendaten die Tiefenlinien, GPSMapedit übernimmt diese unverändert (und kann auch nichts berechnen). Die Tiefenlinien beim ersten Screenshot sind nicht fertig gezeichnet, außerdem ist die Tiefenbezeichnung der Linien hier nicht richtig, aber als Beispiel sollte es so reichen.


erstellt mit GPSMapedit erstellt mit DrDepth

index.php?page=Attachment&attachmentID=5751 index.php?page=Attachment&attachmentID=5742

Neben diesen Programmen gäbe es noch weitere hochwertige Software zur Erstellung von Karten und Geländemodellen, die allerdings mehrere hundert US Dollar kosten. Eines dieser Programme ist Global Mapper, welches u.a. auch die Lowrance Logdaten lesen und verarbeiten kann.

Bei diesem Programm können auch vielfältige Quellen wie Open Street Map als Grundlage für eigene Karten verwendet werden. Außerdem kann man mit Global Mapper auch aus verschiedenen Datenquellen Vektor- und Rasterkarten erstellen. Rasterkarten und voraussichtlich auch Vektorkarten lassen sich in einem nächsten Schritt aus GM heraus in einem Format exportieren (Geotiff für Rasterkarten), welches dann mit einem von Lowrance zur Verfügung gestellten Tool in Kartenkacheln im fortschrittlichen AT5-Format umgewandelt werden können. Dieses Atlas5-Format ist ein hauseigenes Format von Lowarnce, welches auf den Kartenplottern der HDS-Serie und auch auf den Enduras läuft.
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Montag, 3. Januar 2011, 15:33

Teil III – Erste Schritte zur eigenen Karte

Wer den nächsten Teil nicht abwarten kann, der kann sich eine Seite aus Südafrika ansehen, in welcher die Kartenerstellung übersichtlich beschrieben ist. Einziger Nachteil der Beschreibung ist die Verwendung des Programmes GPSUtility zur Konvertierung von Daten, denn dieses Programm hat als Freeware-Version Limits, die mir bei der Uferdarstellung des Chiemsee bereits nicht mehr ausreichten. Das von mir im Teil II beschriebene Programm Routeconverter kann diesbezüglich sehr viel mehr und ist reine Freeware.
http://www.sealine.co.za/view_topic.php?id=25859&forum_id=20


(Die einzelnen Teile werden von mir im Laufe der nächsten Wochen erstellt und ergänzt. Leute, die sich und ihr Wissen hier einbringen wollen, sind herzlich willkommen.)
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Montag, 3. Januar 2011, 15:37

Teil IV – Karten für verschiedene Plotterhersteller aufbereiten und einspielen

Hier kann ich selber nur mit einem Lowrance HDS 5 experimentieren. Vielleicht finden sich Tester für andere Plottermarken.

Gleich noch die schlechte Nachricht für Besitzer eines Humminbird Echolotes / Kartenplotters:
Humminbird untertützt nur die Kartenformate von Navionics, welche selber nicht erzeugt werden können. Wer ein Hummminbird Gerät besitzt, ist auf die käuflichen Karten angewiesen und kann keine eigenen oder selber erstellte Karten benutzen. Sollte sich hier irgendwann mal etwas ändern, kann man mir dies zur Ergänzung mitteilen.

Für Garmin Kartenplotter gilt ähnliches, wobei diese Geräte auch nur Kaufkarten unterstützen und zudem nicht für DrDepth aufzeichen können.

(Die einzelnen Teile werden von mir immer wieder ergänzt. Leute, die sich und ihr Wissen hier einbringen wollen, sind herzlich willkommen.)
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Montag, 3. Januar 2011, 15:39

Teil V - Karten gemeinsam erstellen und / oder freie Karten aus dem Internet laden

Vorab ein Link, wo man sich eine Karte der Straßen Deutschlands incl. Gewässer etc - erstellt aus dem OSM-Projekt - für Lowrance-Geräte herunter laden kann:
http://forum.in-touch-with-adventure.de/….php?f=21&t=457
Der Verweis geht auf ein Forum des Erstellers, wo auch die weitere Vorgehensweise beschrieben ist (Karte entpacken und *.at5-Datei in einen Ordner 'vektor' auf eine SD-karte kopieren)

(Die einzelnen Teile werden von mir immer wieder ergänzt. Leute, die sich und ihr Wissen hier einbringen wollen, sind herzlich willkommen.)
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Sonntag, 17. April 2011, 18:27

Auf Youtube gibt es ein schönes Video, was man alles mit DrDepth anstellen kann, um umfangreiche Karten für seine Lowrance-Geräte zu bekommen.

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Richi-f

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Donnerstag, 2. Juni 2011, 14:08

GPS Karte

Hallo,

habe die auch schon eine PN geschrieben. Bin vom Chiemsee und würde gerne vom Chiemsee eine Karte erstellen. Nur habe ich noch gar keine Ahnung davon. D. h. vielleicht kannst Du mir ja weiterhelfen welche Software es da gibt. Oder ist es für einen totalen Anfänger zu viel Aufwand sowas zu erstellen???



Auf alle Fälle wäre meine Vorstellung die Chiemseekarte mit Tiefenangaben.

bioharry

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Donnerstag, 2. Juni 2011, 15:32

Hubert ist so viel ich weiß am tegernsee beim fischeln und wird dir sicher erst Morgen antworten können - also noch etwas Geduld...
LG
harry
Signatur von »bioharry« Sei nicht fieß, filetier und genieß!!!

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Montag, 18. Juli 2011, 21:30

Freie Straßenkarte mit Gewässerumrissen für Lowrance Kartenplotter

Ich bin immer noch am basteln und lernen, aber langsam geht es voran. Inzwischen habe ich die Kartenerstellung so weit, dass es den Chiemsee incl. Inseln und detaillierter Tiefenkarte gibt - mit richtiger Darstellung der Inseln. Der Großteil des Sees ist aber nur gezeichnet und erhebt keinen Anspruch auf absolute Genauigkeit.

Ebenso habe ich gerade noch eine Karte von ganz Deutschland im AT5-Format gefunden, so dass die Straßen, Städte, Flüsse und Seen (nur Umrisse - aber auch von sehr kleinen Seen) für ganz Deutschland für die HDS- und Elite-Kartenplotter zur Verfügung stehen.
Der Link steht oben in Teil V

Ein paar Beispielkarten hierzu habe ich mit dem HDS als Screenshots gemacht - sieht also genau so aus bei der Benutzung:

index.php?page=Attachment&attachmentID=6339 Seehamer See
index.php?page=Attachment&attachmentID=6340 Ortsdetail Bruckmühl
index.php?page=Attachment&attachmentID=6341 Tegernsee mit POI: Pier Bräustüberl (in der Karte enthalten!)

Die Tiefenlinien beim Tegernsee stammen aus meiner Tegernsee-Karte und sind in der frei downloadbaren Karte nicht enthalten. Man sieht beim letzten Screenshot also, dass sich hierbei auch mehrere Karten überlagern lassen.

Die Chiemsee-Karte (ca. 750 kb), Tegernsee-Karte und weitere im älteren Lowrance-LCM-Format gibt es inzwischen nicht mehr zum freien Download. Die Kartenerstellung und ständige Verbesserung nimmt neben etlichem finanziellen Aufwand für teure Software inzwischen auch derart viel Zeit in Anspruch, dass ich diese Karten inzwischen nicht mehr verschenke.
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Fliegenfisch

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Mittwoch, 20. Juli 2011, 06:34

Servus,

erstmal Danke für den link zur Deutschlandkarte. Ich hab sie mir mal runtergeladen und auf mein Hds kopiert. Geht wunderbar nur schauts recht doof aus wenn ich mit meinem Echolotkoffer in der Gegend rumlaufe :lol: . Ne Super Karte nur hab ich auf den ersten Bilck gesehen das die Donau besonders der Stau nur als Linie angezeigt wird. vielleicht kommt ja da noch ne Verbesserung.

Die Chiemseekarte hab ich mir auch schon geholt Danke erstmal vielleicht komm ich ja nach meinem Norwegentrip dazu auch noch mal dieses Jahr am Chiemsee zu fischen.

Peter
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Mittwoch, 20. Juli 2011, 08:49

Die Deutschlandkarte (und damit die Donau) stammen aus dem Kartenprojekt Openstreetmap - die freie Wiki-Weltkarte. Wer etwas gutes tun will, kann einfach selber da mitarbeiten und so diese Karte für sich und alle Nutzer verbessern.

Das einzige ist das Problem, diese Karte in ein Format zu kompilieren, das unsere Kartenplotter lesen können. Geht, aber die Programme dafür kosten mächtig Geld.
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Mittwoch, 18. April 2012, 21:15

digitale gewässerkarte für starnberger- und ammersee

hallo,
ich wüde das gerne in angriff nehmen und für starnbergersee und ammersee digitale gewässerkarten erstellen, nur ist das alleine nicht möglich.
außerdem können humminbird + lowrance echolote diese daten gemeinsam nutzen, nur in unterschiedlichen formaten, so bestätigte mir das andre, der drdepth-spezialist von thomas schlageter.
wir müssten halt zusammen arbeiten und bräuchten computer-freaks und fischer rund um die seen verteilt.
meldet euch doch bei interesse, vielleicht bringen wir was zusammen.
petri peter

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Mittwoch, 18. April 2012, 23:30

Hallo Peter,
für Humminbird wäre mir das neu. Bisher ist lediglich bekannt, dass man bei den HB die Umrisslinie eines Gewässers als Pfad abspeichern kann, aber das ist ja nichts besonderes.

Für die Geräte (Kartenplotter!) der Navico-Gruppe, also Lowrance, Eagle und Simrad, geht das bisher schon ganz brauchbar und wird zukünftig voraussichtlich noch um einiges besser werden.

Dein Projektvorhaben ist sicher eine tolle Idee, aber an Seen, wo man nicht mit Echolot fischen darf, werden sich wenige bis gar niemand finden, der mit einem hochwertigen Echolot mit Kartenplotter rumfährt und logt und dabei nicht fischen darf ...
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Mittwoch, 13. März 2013, 10:58

Tiefenkarte selbstgemacht ohne DrDepth o.ä.

Servus,

ich habe eine Idee, wie man relativ einfach Tiefenkarten ohne DrDepth (also für v.a. große Gewässer) selber machen könnte. Ich weiß aber nicht, ob sie tatsächlich realisierbar ist. Vielleicht könnt Ihr mir helfen!

1. Tiefenkarte downloaden: http://www.netzangler.de/tiefenkarten-gewaesseratlas-03/ (natürlich umsonst)
2. Die Tiefenkarte ist ein großes PDF (ca.10MB). Die Datei mit PDFtoJPG Converter konvertieren: http://download.chip.eu/de/Aiseesoft-PDF…_180795177.html (Freeware)
3. In Google Earth (http://www.google.de/earth/download/ge/agree.html) mittels Overlay Funktion Tiefenkarte(JPG) über Gewässer legen.


Das hätte ich also geschafft (siehe Bilder). Wie bekomme ich das ganze jetzt in mein HDS5?

Danke für Eure Tipps!
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Mittwoch, 13. März 2013, 12:00

Das hätte ich also geschafft (siehe Bilder). Wie bekomme ich das ganze jetzt in mein HDS5?
So noch gar nicht. Entweder machst du eine lcm daraus, also die Tiefenlinien digitalisieren und umwandeln, oder du machst ein passendes! Geotiff daraus und wartest, bis Lowrance sein Rastertool der breiten Masse zugänglich gemacht hat.
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Donnerstag, 14. März 2013, 19:45

Danke für die Antwort! Tiefenlinien digitalisieren: Das heißt, in Google Earth genau wie beim Ufer Pfade auf den einzelnen Tiefenlinien anzulegen und Alles dann als lcm ausgeben?

katjonok61

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Donnerstag, 14. März 2013, 22:02

Ja bzw. ein paar Schritte mehr:

Tiefenlinien jeweils einzeln zeichnen, also vectorisieren, exportieren, in DrDepth importieren, dann jeder Tiefenlinie, die zu dieser Zeit ja noch die Tiefe null hat, eine Tiefe zuweisen, Uferlinientyp ändern, ggf. Inseln ebenfalls ändern, alles zusammen in DrDepth öffnen, berechnen lassen und mit den passenden Einstellungen, die je nach verwendetem Echolot abweichen, als lcm ausgeben.

Wenn der See nicht in das größtmögliche Format von 7 x 7 km passt, wirds noch komplizierter ;)
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Freitag, 15. März 2013, 00:08

Uiuiui - ich sehe schon - das ist nicht so einfach! Eine grundsätzliche Frage ergibt sich daraus: Gibt es eigentlich überhaupt kommerzielle, "professionell erstellte" Karten z.B. von Navionics für die großen bayrischen Seen und wenn ja, wie sind deren Qualität und Preis?

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Freitag, 15. März 2013, 09:40

Navionics stellt keine speziellen Karten für Binnenseen her. Es gibt Karten, wo auch noch unsere Gegend mit drauf sein könnte. Ob da allerdings dann die Seen beinhaltet sind, weiß ich nicht. Von der Qualität darf man sich aber sicher nicht mehr erwarten, als wenn man sich die Tiefenlinien im Bayernviewer ansieht. Dies alles unter dem Vorbehalt, dass die Seen überhaupt auf den Karten aufgeführt sind und dass da überhaupt Tiefenlinien drauf sind.

Einen zusätzlichen Nachteil haben diese Navionics-Karten noch, wenn man nicht ein HDS 8 oder 10 besitzt: Navionics-Karten sind kopiergeschützt und mit der jeweiligen SD-Karte gekoppelt. Eine Sicherheitskopie o.ä. kann man sich davon nicht funktionsfähig anfertigen. Wer jetzt mit seinem HDS Daten mitloggen will, muss dies auf die Originalkarte / Original SD machen und riskiert dadurch die Beschädigung der SD bzw. der Daten. Damit wären dann 150,- Euro oder mehr im Ar...

Wer ein HDS8 aufwärts besitzt, der hat zwei Kartenschächte zur Verfügung und kann die Log-Daten auf eine zweite, separate SD-Karte schreiben lassen.

Auf einer WebApp von Navionics kann man sich die Karten ansehen, habe ich gerade gemerkt. Vom Chiemsee z.B. sind die drei Hauptinseln eingezeichnet und die Stege, in Verbindung mit einer relativ detaillierten Uferlinie. Tiefenanzeigen gibt es nicht.

http://www.navionics.com/en/webapp
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